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Zur Geschichte der Burg Hohenzollern:

Der weithin sichtbare Stammsitz des Hauses Hohenzollern am Rand der Schwäbischen Alb stellt in seiner heutigen Erscheinung bereits die dritte Anlage auf dem gleichnamigen Berg dar. Die erste Burg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert von den Grafen von Zollern erbaut, wenngleich ihre früheste urkundliche Erwähnung erst 1267 im Zusammenhang mit dem unterhalb gelegenen Kloster in Stetten bei Hechingen erfolgte. Es muss sich dabei bereits um ein imposantes Bauwerk gehandelt haben, das in zeitgenössischen Chroniken als „das vesteste Hauss in teutschen Landen" und „Krone aller Burgen in Schwaben" bezeichnet wurde.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand nach einer Erbteilung neben der schwäbischen Linie der Hohenzollern auch ein fränkischer Zweig, aus dem die nachmaligen brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser hervorgehen sollten. Auf Grund interner Streitigkeiten und eines Konflikts mit umliegenden Reichsstädten wurde die erste Burg 1423 nach neunmonatiger Belagerung eingenommen und vollständig zerstört. Erst 1454 konnte Graf Jost Niklas von Zollern mit ihrem Wiederaufbau beginnen, nach dem sie sich als eine stattliche, spätmittelalterliche Anlage darstellte, die im Hinblick auf den Dreißigjährigen Krieg noch mit einem Ring von Basteien umgeben wurde. Im weiteren Verlauf zerfiel diese zweite Burg jedoch allmählich und bot sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur noch als Ruine dar.

 

Burg im Nebel

 

In diesem Zustand besuchte sie 1819 der damalige Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (1795-1861) und war von ihrer Lage und Geschichtsträchtigkeit derart beeindruckt, dass er ihren Wiederaufbau beschloss. Dieser sollte schließlich 1847 gemeinsam mit den Fürsten von Hohenzollern-Hechingen und -Sigmaringen vertraglich beschlossen und dem Architekten Friedrich August Stüler übertragen werden, der eine vieltürmige Anlage im neugotischen Stil entwarf. Auf den preußischen Militäringenieur Moritz v. Prittwitz und Gaffron gehen die eindrucksvollen Auffahrtsanlagen zurück, die als ein Meisterwerk der Festungsbaukunst im 19. Jahrhundert gelten. Die schließlich 1867 durch König Wilhelm I. eingeweihte Burg war jedoch weniger als Wohnsitz, sondern vielmehr architektonisches Denkmal gedacht und befindet sich bis heute im Eigentum beider Linien des Hauses Hohenzollern. Sie gehört zu den meist besuchten Attraktionen des Landes und bildet zugleich das Wahrzeichen einer ganzen Region.

Weitere Informationen:
www.burg-hohenzollern.com

www.preussen.de